VORSTELLUNG
Manuela Polaszczyk

Manuela Polaszczyk

Oft werde ich gefragt, wie es in der DDR war, Hm... Wie war es?
Anders als hier.
Wenn man von all diesem politischen Kram absieht, war das Leben unbeschwert. Hier im Westen ist das nicht so. Wird es nie sein. Die Menschen sind anders. Auch wenn immer noch einige sagen: die doofen Ossis. Ist es nicht so, dass wir alle Deutsche sind? Nur anders aufgewachsen, aufgezogen mit anderen Lebensidealen? Ich habe 20 Jahre im Osten und 20 Jahre im Westen gelebt. Ich weiß also, wovon ich rede. Ich möchte hier meine Geschichte erzählen. Nicht mein Leben in der DDR, nur einen Auszug.
Meine ganz persönliche Geschichte



LESEPROBE


Neuerscheinung des Buches
DDR- Ein schwerer Weg

Buch-Cover

DDR- Ein schwerer Weg von Manuela Polaszczyk ist ein authentischer Bericht aus dem Leben dieser Frau. Die Frau versucht mit ihrem Buch die öffentliche Diskussion zu diesen Themen zu verstärken. Die Autorin ist eine nicht zu verkennende authentische Stimme. Um unbedingte Wahrheit bemüht, scheut sie sich nicht vor unbequemer Selbsterkenntnis. DDR- Ein schwerer Weg ist ein bemerkenswertes Buch einer Frau, die nichts erfunden, sondern alles auf schreckliche Weise durchlebt hat.

Milieustudien der DDR, Schwere Schicksalsschläge, fingierte Anschuldigungen, erhellen die Grausamkeit der DDR-Diktatur. Hier wird die DDR nicht mystifiziert dargestellt. Hier findet man den wahrhaftigen Blick von Zeitzeugen. Es ist nicht nur eine spannende eindringliche Geschichte der Frau über Bespitzelung und Inhaftierung. Es lässt auch eine grundtiefe Ehrlichkeit spüren, eine Offenheit, die fast weh tut. Die Sprache, die verwendet wird, ist unkompliziert. Dies bewirkt ,dass das Moment der Authentizität, der Glaubwürdigkeit, den Leser auch auf der sprachlichen Ebene erreicht. Es ist eine gute Mischung aus Bericht und Reflexion. Das heißt, dass sie nicht nur aufzählt, was passiert ist, sondern auch, was das Geschehene bei ihr ausgelöst hat und wie sie sich fühlt, wie sie bangt und sich zwingt nicht aufzugeben.

Im Buch DDR- Ein schwerer Weg, wird die Diktatur in der DDR angeklagt. Das Werk zeigt, dass der Staat mit seinen Staatsorganen (Staatssicherheit) die Menschen willkürlich zur Staatstreue zwingen wollte. Nicht jeder lässt sich manipulieren, lässt sich zur sozialistischen Persönlichkeit (um)erziehen. Kindern war es fast unmöglich eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Menschen, die diese Ideale nicht übernahmen oder Zweifel bekamen, entwickelten sich als eigenständige Persönlichkeiten außerhalb der sozialistischen Gesellschaft, des Staates oder der Partei. Diese Persönlichkeitsveränderungen führten zu Ausreiseanträgen, die fast immer abgelehnt wurden. In jedem Fall hatte man fürchterliche seelischen wie körperliche Qualen zu erleiden.
Noch heute werden die Opfer ignoriert. Die vielen Schicksale von Menschen in der DDR, die der Anpassung widerstanden haben, sollten niemals vergessen werden. Sie gilt es endlich zu Gehör zu bringen.

Englisch-Broschur, 240 Seiten, 30 s/w Abbildungen
ISBN 978-3-933337-45-3
19,50.- €

DDR- Ein schwerer Weg
 bestellungen@gabrieleschaeferverlag.de 
ISBN 9783933337450 = 19,50.- €





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DDR- Erwachsen werden ist schwer

(Neues Buch)
Buch-Cover

erhältlich bei „twilight line“:  eMail 

DDR - Erwachsen werden ist schwer

Maria, gerade 18 Jahre alt geworden, erzählt aus ihrer Sicht und mit ihren Worten in einem eigenen tagebuchähnlichem Stil, wie ihre Jugend in der DDR verlief. Durch den tristen und kontrollierten Alltag in der DDR ist sie dem Alkohol zugetan und entdeckt ihre Weiblichkeit, was in zahlreichen sexuellen Männerbekanntschaften mündet, bevor sie auf der Suche nach Liebe und Zärtlichkeit den richtigen Mann findet.

Auf ihrem Weg träumt sie von der Flucht in den Westen von Deutschland, um ein freies Leben ohne Bevormundung durch den Staat führen zu können. Dabei gerät sie mit dem Gesetz in Konflikt. Es ist keine einfache Jugend, und sie versucht mehrfach aus ihrem Leben auszubrechen. Sie schildert ausführlich, wie sie die Lust am Sex entdeckt und deshalb immer wieder sexuelle Abenteuer sucht. Dabei wird sie geschwängert, verliert jedoch ihr Kind wieder. So erzählt Maria ihr Leben ab dem 15. Lebensjahr, bis hin zu ihrem 18. Geburtstag

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Buchauszug...

Wiederwillig quäle ich mich hoch. Es fällt mir schwer mich auf den Beinen zu halten. Die lassen mich in ein Waschraum. Ich gehe auf die Toilette und mache danach mein Gesicht nass. Ich kann mich kaum bewegen. Dann geht es zurück in den Kellerraum. Da steht ein Teller aus Blech mit Essen. Ich kann nicht...
Ich lege mich wieder hin und schlafe bald darauf ein. Zwischendurch wach ich auf. Es ist Nacht. Draußen ist alles dunkel. Ich versuche keine Bewegung zu machen. Alles tut weh. Jede Faser in meinem Körper ist so angespannt, das sie beinahe zerreißt. Ich muss mal. Ich klopfe.
Nichts.
Ich klopfe wieder.
Es kommt jemand. Sie , eine Frau holt mich raus und lässt mich auf das Klo. Danach geht es zurück. Wieder auf der Liege versuche ich erneut einzuschlafen. Ich kann nicht mehr liegen vor lauter Schmerzen. Die Pritsche ist hart. Ich schlafe doch ein. Es ist wieder Tag. Ich bin noch im Halbschlaf. Die Tür wird geöffnet. Mich schreit jemand an. Aufstehen. Mühsam quäle ich mich hoch. Ich muss der Tussi folgen. Ein Wachmann steht oben an der Treppe. Der war in der Nacht auch da, ist aber nicht der, der geschlagen hat. Ich gehe der Frau weiter nach. Der Bulle bleibt stehen. Oben muss ich vor einem Büro stehen bleiben. E gibt Stühle und Sitzbänke. Ich setze mich einfach. Zum stehen bin ich viel zu fertig. Die Frau kommt wieder aus dem Büro, sieht mich an und schüttelt den Kopf. Dann ruft sie eine der anderen Insassen. Es kommen gleich mehrere. Einer davon drückt man Sachen für mich in die Hand, und schickt mich mit der zum duschen.





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Sehnsucht- Erwachsen sein ist nicht leicht

Buch-Cover

erhältlich bei „twilight line“:  eMail 

Sehnsucht-
Erwachsen sein ist nicht leicht

Ein Mädchen, gerade 18 Jahre alt, ist verliebt, verlobt, will heiraten. Sie wächst in der DDR auf, wollte immer in den Westen, verzichtet darauf, weil sie dem Mann, den sie liebt, dass Ja-Wort gegeben hat. Das Leben ist anders, als man es sich erträumt. Es ereignen sich Dinge, die den Weg des Mädchens verändern. Dem Alkohol nicht abgeneigt, flüchtet sie sich bei jedem Problem dorthinein. Das verursacht immer neue Probleme. Der Mann, den sie heiraten möchte, ist nicht der einzige Mann in ihrem Leben. Sie muss unterscheiden zwischen Begierde und Liebe. Bis sie endlich begriffen hat, wen sie wirklich liebt, ereignen sich viele unvorhergesehene Dinge. Ihr Lebensweg gerät völlig durcheinander. Alles was sie sich erträumt hatte, ist weg, in einem anderen Leben. Sie hat Sehnsucht nach dem Vergangenem. Nach dem Mann, den sie nicht vergessen kann.

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Buchauszug

Absatz:
Der nächste Tag beginnt, wie jeder Tag an den man arbeitet. Halb in der Nacht aufstehen, zum Bus gehen und zur Arbeit fahren. Im Bus treffe ich schon zwei Kolleginnen. Wir gehen zusammen in den Betrieb. Einige freuen sich sogar, mich wieder zu sehen. Ich freue mich auf s Arbeiten. Nur der Meister, der müsste jetzt einfach weg sein. Wunschdenken...
Der erste, der mir über den Weg läuft, auf dem Weg zu meiner Maschine, ist der Meister. Und schon erhalte ich zur Begrüßung ein paar dumme Sprüche. In etwa so, ob ich im Urlaub nun endlich gelernt habe, mein Verhalten zu bessern. Ob ich auch endlich gelernt hätte, mein Maul zu halten. Das nehme ich übel. Der hat nicht das Recht, mein Mund als Maul zu betiteln. Das darf allenfalls ich selbst. Schon liegen wir uns wieder in den Haaren. Dabei habe ich mir vorgenommen, mich nicht provozieren zu lassen. Aber bei dem geht mir echt die Hutschnur hoch. Man, irgendwann geh ich dem an die Gurgel. Wie es der Zufall will, kommt natürlich in dem Augenblick der Chef. Der sieht mich bitterböse an, verschwindet dann in seinem Büro. Es dauert keine Stunde, bis ich zum Chef zitiert werde. Toll. Der erste Tag fängt gleich wieder super an. Beim Chef muss ich lange vor dem Büro warten. Dann endlich bequemt er sich, mich hinein zu rufen. Ich setze mich und warte auf mein Anschiss. Der kommt gar nicht. Er fragt, wie mein Urlaub war, was ich alles gemacht habe, wo ich denn überall war. Ganz belanglose Dinge. Das ist unheimlich.

So was fragt der doch sonst nicht. Ich fühle mich sehr unwohl da drinnen. Was soll das hier? Dann nehme ich meinen Mut zusammen und frage, warum ich bei ihm bin. Jetzt fragt er mich direkt, was in Berlin war. He?... Wieso Berlin. Ich dachte, der fragt, was mit dem Meister war. Nein, er will wissen was in Berlin war. Es klopft, es kommt auch gleich jemand rein. Mir bleibt fast die Luft weg. Mein ach so toller Vernehmer. Was will der denn hier? Der hat auch Verstärkung mitgebracht. Mir wird ganz anders. Was soll das? Der Chef sagt jetzt, er hat die Herren angerufen, weil ich kaum auf dem Gelände schon wieder herabwürdigende Reden schwinge. Er hatte gedacht, ich habe im Urlaub mal über mein Verhalten nachgedacht. Mir bleibt echt die Sprache weg. Das sind doch solche Ratten. Der beschissene Meister hat dass doch angeleiert. Da fragt aber keiner nach. Ich werde aufgefordert mich umzuziehen und dann wieder ins Büro zu kommen. Umziehen ja, ins Büro, kaum...

Ich ziehe mich um, versuche danach zu verschwinden. Die haben wohl mitgedacht. Da steht einer vor dem Fenster und der andere an der Tür. Keine Chance zum flüchten. Wiederwillig steige ich in deren Auto ein. Die bringen mich nach Calau in den Stasitrakt. Da war ich ja schon mal, also weiß ich, dass man die Türen von innen nicht öffnen kann. Das geht alles nur per Knopfdruck in der Schaltzentrale. Der Vernehmer kommt gleich mit dem Vernehmerraum. Der hat es eilig. Die Tür ist noch nicht zu, da blafft der mich auch schon wieder an. Ob ich denn noch immer nichts gelernt habe. Ich habe doch erst vor ein paar Tagen die Chance erhalten noch mal über mich nach zu denken. Was will der denn von mir? Ich erkläre dem, dass ich Stress mit dem Meister habe. Der, dass immer politisch macht und ich mich nur wehre. Er glaubt mir kein Wort. Im Gegenteil, er regt sich noch auf und behauptet, ich suche jetzt auch noch einen Sündenbock. Wieso interessiert niemanden, was wirklich ist. Ich bin doch auch ein Mensch. Sicher, ich habe eine andere Meinung über den Staat, aber dass heißt doch nicht, dass ich alles immer nur Schlecht mache. Der wird immer lauter, liest mir Dinge vor, die ich gesagt haben soll.

An manches kann ich mich gar nicht erinnern. Das sage ich natürlich auch. Schon schreit der wieder. Ich soll es nicht auch noch leugnen. Ich mache doch die ganze Zeit die DDR schon schlecht. Ich sollte doch mal nachdenken, was hier alles an Gutes geschaffen wurde. Im Kapitalismus müsste ich mich um meine Arbeit sorgen. Müsste sehen, dass ich eine Wohnung finde und viel Miete zahlen. Na wenigsten würde ich da eine Wohnung kriegen. Hier steht mir ja so was nicht mal zu. Da mein Vater ein Haus hat und ich darin wohne. Ja und die Arbeit, auf die scheiß ich. Ich habe mich doch schon woanders beworben. Aber hier geht es nach Planwirtschaft. Da kann man doch nur dann irgendwohin, wenn dort eine Planstelle frei ist. Ich wollte auch zur Handelsflotte. Was kriege ich zur Antwort. Sie sind nicht qualifiziert genug, nein. Sie können den Staat nicht repräsentieren. Wir können Sie nicht die DDR, im Ausland, vertreten lassen. So was nennt sich dann Sozialismus. Der geht mir bald an Hals. Ich bin ein negatives feindliches Element. Der Staat muss sich vor Menschen wie mich schützen. Ich bin immer nur darauf bedacht, alles herab zu würdigen. Ja würdigen kann ich dass ja auch nicht. Der Typ wird immer lauter. Der schreit das ganze Haus zusammen. Irgendwann ist mir dass zu doof. Weil ich ja immer laut denke, haue ich dann raus: Wenn ein Mensch anfängt zu schreien, hört er auf zu denken.

Jetzt ist er ein Augenblick still. Das war dann doch etwas schockierend. So eine Frechheit ist ihm ja noch nie unter gekommen. Das lässt er sich nicht bieten. Ich werde sehen, wie weit ich komme. Dann stürmt er aus dem Zimmer und knallt die Tür hinter sich zu. Gleich darauf kommt ein Uniformierter und bewacht mich. Es dauert lange, bis der Vernehmer wieder da ist. Sein Gesicht spricht nichts Gutes. Der schnaubt immer noch vor Wut.





DDR!


Noch ein weiteres Buch ist demnächst erhältlich:

Buch-Cover

Spuren der DDR Vergangenheit

Kurzinhalt:
Der Weg aus der DDR war schwer. Die BRD war ein neues anderes Land, auch wenn es Deutschland war. Sich darin zurecht zu finden, war nicht einfach. Die Vergangenheit hat das Leben geprägt. Es zeigt, wie stark diese Beeinflussung war. Auch was die Stasi zu Zeiten der DDR für Wege ging, um Menschen in eine gewissen Bahn zu zwingen.


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